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Die Kunst atemberaubende Präsentationen zu halten

 

Präsentationen sind Herausforderungen. 

Öffentlich zu sprechen bedeutet sich aktiv kritischer Urteilsbildung auszusetzen. 

Oft sind Menschen unsicher oder fürchten das Präsentieren sogar. 

Doch ob in der Schule, im Studium oder im Beruf, Präsentationen werden stets ein Teil ihres Lebens sein. 

Glücklicherweise existieren Techniken, die dabei helfen Unsicherheit und Angst erfolgreich zu überwinden. 

Eine Präsentation ist so viel mehr als nur schwarze Stichpunkte auf weißen Folien. 

Ich zeige dir, wie du die ultimative Präsentation kreierst und dabei sogar noch Spaß hast.

Dieser Blogpost basiert auf dem Buch von Carmine Gallo „Talk Like Ted, The 9 Public Speaking Secrets Of The Worlds Top Minds“

Ich werde Ihnen im Folgenden die neun wichtigsten Eigenschaften brillanter Präsentationen und Reden darlegen. Die berühmtesten Redner der Welt und die bekanntesten Präsentationen folgen diesen Prinzipien.

 

 

1# Entdecke den Meister in dir

Was dieser Ausspruch bedeuten soll, ist dass Sie die Leidenschaft, die Sie persönlich mit Ihrem Thema verbindet herausfinden müssen. 

Was bringt Ihr Herz zum singen?

Diese Frage ist der Schlüssel um Ihre ganz individuelle Verbundenheit mit einem speziellen Thema zu finden.

Möglicherweise denken Sie, dass keine wirkliche Leidenschaft Sie mit ihrem Thema verbindet, doch ich verspreche Ihnen, dass Sie erstaunt sein werden was Ihr Herz Ihnen am Ende erzählen wird. 

Doch zunächst gilt es zu erklären warum Leidenschaft für eine erfolgreiche Präsentation so wichtig ist.

Präsentationen verfolgen stets ein Ziel: Erst das Herz der Menschen zu erreichen und danach Ihre Köpfe.

http://karrierebibel.de/praesentationstechniken/ 

Auch die Karrierebibel empfiehlt, einen Raketenstart hinzulegen und gleich zu Beginn, die Aufmerksamkeit des Publikums an Sie zu reißen.

Leidenschaft steht nach wissenschaftlichen Erkenntnissen in Korrelation mit Authentizität im Rahmen öffentlicher Vorträge.

Dies bedeutet, dass Ihnen ihr Publikum eher Glauben schenkt und Ihnen den berühmten Expertenstatus zuspricht. 

Es ist schwer, jemanden der in monotoner, trockener Manier über ein Thema berichtet, länger zuzuhören, geschweige denn sein Interesse daran als wahrhaftig anzusehen. 

Denn nur mit Leidenschaft, können sie die Herzen Ihrer Zuhörer erreichen.

Wie finden Sie nun den Meister in sich?

Das ultimative Ziel ist es, der Präsentation Leben einzuhauchen. Der Anspruch ist zu inspirieren, sie wollen Menschen erreichen und dafür müssen sie zunächst sich selbst inspirieren. 

Das bedeutet, dass sie ihr Thema wahrhaft mit Ihnen selbst verbinden müssen.

Am Besten lässt sich dieser Prozess an Beispielen verdeutlichen. 

Angenommen sie müssen ein Referat in dem Schulfach Geschichte über die Zeit des Industrialismus schreiben, aber Sie sind überhaupt kein Fan von Geschichte.

Wie finden Sie hier also eine Möglichkeit persönliche Leidenschaft zu entwickeln, die Ihnen einerseits hilft, die Motivation während des Schaffungsprozess der Präsentation hoch zu halten und Ihnen andererseits hilft, Ihren Vortrag spannend und persönlich zu gestalten?

Die Lösung findet sich in den Details.

Arbeitet ihr Vater in der Stahlindustrie oder stammen sie aus einer Arbeiterfamilie, Sind sie vom Land in die Stadt gezogen, kennen sie möglicherweise Firmen, die im Zuge der Industrialisierung entstanden sind? 

Eventuell hegen Sie eine heimliche Liebe für das Zug fahren oder für Maschinenbau?

Sie sehen, zu jedem Thema, lassen sich unheimlich viele Möglichkeiten finden, eine persönliche Zuneigung zu entwickeln.

Nicht das Sie mich missverstehen, es geht nicht darum, dass Sie in Ihrer Präsentation unentwegt über Schienensysteme oder Maschinenbau sprechen. 

Doch wenn Sie zu Beginn Ihrer Präsentation eine persönliche Anekdote, die Ihr Interesse logisch begründet anführen, überwinden Sie ein gutes Stück an Distanz zu Ihrem Publikum. 

Es lässt sie sympathischer wirken und vermittelt den Eindruck von Motivation, welcher Wiederrum ansteckend wirkt.

Neurowissenschaftler haben längst bestätigt, dass die Emotionen des Sprechenden, die gleichen Gehirnaktivitäten beim Zuhörenden ansprechen. 

Das bedeutet, indem Sie sich selbst begeistern und diese Begeisterung zum Ausdruck bringen, begeistern Sie diejenigen, die Ihnen zuhören. 

Das sind Lehrer oder Investoren oder andere Leute, die Ihre Entscheidungen von dem Eindruck, die Ihre Präsentation hinterlässt, abhängig machen.

Ein wenig Begeisterung kann da nie schaden und hilft außerdem dabei Barrieren zu durchbrechen und Authentizität zu vermitteln. 

Probieren Sie es, denken Sie als aller erstes darüber nach, weshalb das Thema Ihnen persönlich zusagt, oft ergibt sich daraus ein wunderbarer Ansatz, um die Präsentation stringent zu gestalten. 

 

Falls Sie mir noch immer nicht glauben, sollten Sie sich einige der berühmtesten Reden anschauen, sie sind stets von Leidenschaft durchdrungen.

Ich lege Ihnen „I have a Dream“ von Martin Luther King ans Herzen. 

2# Meistere die Kunst des Geschichten Erzählen.

Es mag Ihnen eventuell suspekt erscheinen, weshalb Geschichten in Präsentationen vorkommen sollen, doch das hat sowohl wissenschaftliche Gründe, als auch praktische. 

Zunächst zu den wissenschaftlichen.

Geschichten sind stets persönlich und bieten Identifikationspotential. 

Dadurch können sich diejenigen, die ansonsten bei stumpfer Präsentation von Fakten, gelangweilt und unkonzentriert wären, mit Ihnen als Person und auch mit Ihren Inhalten wesentlich besser auseinandersetzten.

Dies führt dazu, dass Ihre Präsentationen besser in Erinnerung bleiben, dass sie komplexe Inhalte gut vereinfachen können und sich sicher sein können, dass Ihnen die Aufmerksamkeit dauerhaft erhalten bleibt. 

Praktisch ist das Einbetten von Geschichten in Präsentation ebenfalls nützlich.

Es hilft, die Spannung von Ihren Schultern zu nehmen und garantiert Ihnen, dass sie sich Inhalte merken können. 

Fakten auswendig zu lernen ist schwerer, als eine zusammenhängende Geschichte zu erzählen. 

Der Grund dafür sind Emotionale Trigger.

Ein Trigger ist ein Ereignis, bspw. Ein Wort, dass im Gedächtnis in Verbindung mit anderen Ereignissen, wie Bildern oder Wörtern steht. 

Wenn Sie also ein Fakt, wie eine Jahreszahl nennen, ist es schwer einen solchen Trigger zu aktivieren. 

Doch wenn sie über Ihre Schwester sprechen, tauchen plötzlich Bilder, Ereignisse und Sätze vor Ihrem inneren Auge auf. 

Hier liegt der Vorteil des Geschichten erzählen.

Wenn Sie beginnen Ihre Geschichte zu entfalten, lösen sie Trigger in Ihrem Gehirn aus, die automatisch die Bestandteile zusammenfügen.

Weiterhin haben Geschichten einen weitern Vorteil.

Sie unterstreichen die Bedeutung von Fakten. 

Stell dir vor ich erzähle dir Folgendes: „Der durchschnittliche Niederschlag in Thailand beträgt 1000 bis 3000 mm pro Jahr.“

Nun vergleiche diesen Fakt mit Folgender Präsentationsweise: „In Thailand sind im vergangenen Monat dutzende Menschen an Überschwemmungen gestorben, selbst Krokodile konnten aufgrund des hohen Wasserstandes auf ihren Zoogehegen fliehen. Die gewaltigen Niederschlagsmengen von 1000 bis 3000 mm im Jahr stellen das Land vor große Herausforderungen.“

Offensichtlich, wurde der Fakt in eine Geschichte über vagabundierende Krokodile, reale und tödliche Probleme integriert und in Bezug zu existierenden Problemen gesetzt. 

Statt einen Fakt trocken zu präsentieren, wurde er auf frische Art und Weise dargestellt. 

Weiterhin wurde Bezug auf die Aktualität getätigt und ein tiefes Verständnis der Materie zum Ausdruck gebracht. 

Geschichten müssen nicht lang sein. 

Sie können persönlich sein, sie können unterschiedliche Emotionsdichten besitzen und humorvoll oder emotional vorgetragen werden. 

Wichtig ist zu verstehen, dass Sie in der Lage sind steife Präsentationen aufzulockern und zu erkennen geben, dass du dich wirklich mit deinem Thema auseinander gesetzt hast. 

Geschichten, vor Allem persönliche Geschichten erfordern Mut und Mut wird stets mit Respekt beantwortet. 

Wenn du eine Geschichte mit Tiefgang und in sinnvoller Verbindung zu deinem Thema präsentierst, kannst du dir sicher sein, dass du dafür Respekt erntest.

3# Führe eine Konversation 

Der Sinn, statt einer formalen Präsentation eine Art einseitiger Konversation zu führen liegt in der Natürlichkeit.

Es ist durchaus befreiend und sinnvoll die Präsentation so zu führen, als würden Sie einem Freund eine Thematik erläutern, die Ihnen am Herzen liegt. 

So wirken Sie wesentlich natürlicher und glauben Sie mir, auch wesentlich nahbarer.

Es hilft, die Distanz zwischen Ihnen und ihrem Publikum zu überwinden.

Denken Sie immer daran, sie wollen ihre Zuhörer überzeugen.

Am effektivsten geht das, wenn Sie eine emotionale Bindung mit ihm aufbauen. 

Dieser Idee folgt auch die Leidenschaft, welche ich in der ersten Regel aufgegriffen habe, sowie das Erzählen von Geschichten.

Präsentationen sollten nicht von Distanz, die aus reinem präsentieren von Faktenwissen oder Steifheit resultiert, bestehen, sondern aus dem Versuch das Thema dem Rezipienten durch emotionale Annäherung anzutragen.

Folgende Allgemein gültige Regel lässt sich hieraus ableiten: Umso menschlicher und sympathischer eine Präsentation gestaltet ist, desto stärker ist die Verbindung zwischen Präsentierendem und Konsument. 

Wie genau sieht so eine Präsentation im „Konversationsstil“ aus?

Erneut sollen uns zwei Beispiele die Antwort aufzeigen.

Zunächst das Beispiel eines formalen Präsentationsansatz:

„Seit dem Jahre 2017 ist Donald Trump Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Proteste und Widerstand haben an zahlreichen Orten stattgefunden. Auch die deutsche Regierung äußerte sich kritisch.“

Wichtig ist noch zu ergänzen, dass diese Informationen, vorgetragen wurden, während der Vortragende einen neutralen Gesichtsausdruck beibehielt. Kein bzw. Kaum Gestik und Mimik genutzt hat, um seine Objektivität zu versichern.

Im Folgenden der kommunikative Ansatz:

Zunächst involvieren Sie wesentlich stärkere Gestik und Mimik. Sie beginnen sich im Raum zu bewegen. 

Auch Pausen, um bestimmte Inhalte zu betonen werden in den Vortrag integriert. 

„Donald Trump. Multimilliardär und Realitystar.“ Pause, Schritte in bestimmte Richtung. „Eine massive Debatte beherrscht seit Wochen die Massenmedien und extreme Protestbewegung sind in den USA zu Tage getreten. Das Land befindet sich in einem Ausnahmezustand.“ Pause, Gestik und Mimik nicht vergessen, bspw. Geballte Faust um das Wort Ausnahmezustand zu betonen. „Auch in Deutschland herrscht große Uneinigkeit darüber, wie man mit dem Tycoon umgehen soll. Kritik und Missbilligung seiner rassistischen und frauenfeindlichen äußerungen gewinnen stetig die Oberhand über die Debatte, ob Donald J. Trump ein geeigneter Kandidat für das Amt des mächtigsten Mannes der freien Welt ist.“ Die Worte rassistisch, frauenfeindlich, freien und Welt betonen. Hand bspw. Zu jedem Schlagwort senken.

Im Vergleich stellen sich vor Allem zwei Unterschiede heraus.

Zum Einen ist die Kommunikative Variante wesentlich lebhafter und dennoch auf reinem Faktenwissen basiert.

Das bedeutet sie ist noch immer neutral, doch ein gewünschtes Bild dringt durch. 

Und zum Anderen, ist die Variante zwei wesentlich dynamischer.

Die Aufmerksamkeit des Publikums wird Ihnen sicherlich nicht verloren gehen.

Die Vorteile liegen klar auf der Hand. 

Denn zusätzlich zu den zwei genannten Vorzügen ergibt sich noch ein Vorteil für Sie als Präsentierenden.

Der wissenschaftlicher Begriff nennt sich Flowstate.

Flowstate ist ein Zustand, der es einem Individuum ermöglicht Inhalte flüssiger und vollständiger zu rekapitulieren und darzustellen. 

Flowstate bezeichnet einen Zustand, der von innerer Sicherheit ausgeht. 

Sicherlich haben Sie diesen Zustand bereits erlebt, wenn sie sich angeregt unterhalten haben. 

Emotionen überwinden geistige Blockaden und regen den Informationsfluss an.

Wenn Sie also starke Mimik, Gestik und Linguistik, sowie Bewegung innerhalb des Raumes in Ihre Präsentation integrieren, gewinnen Sie ein Gefühl der Sicherheit.

Nun setzt ein Schneeballeffekt ein.

Die positiven Resonanzen aus dem Publikum, bspw. Kopfnicken, Lächeln, Zustimmung, verstärken Ihr Sicherheitsgefühl und ermöglichen es Ihnen sich stärker auf die Präsentation Ihres Themas zu konzentrieren.

Doch eine Präsentation als Kommunikation zu führen, eignet sich besonders dann, wenn es Ihnen erlaubt ist, Ihre subjektive Meinung in die Präsentation zu integrieren.

Wenn Sie eine Überdosis Mut besitzen, versuchen Sie es doch mit einer Integration des Publikums.

http://www.redenwelt.de/einzelansicht/tipp/11-top-rede-einstiege-fuer-ihren-gelungenen-vortrag.html

Zeigt Ihnen wie es geht.

Um kommunikativ zu erscheinen ist wesentlich mehr Arbeit von Nöten, als bei reiner Faktenpräsentation. Sie müssen die wichtigsten Bewegungen einstudieren. Pausen üben und auf Ihre Mimik achtgeben. Dafür fällt es Ihnen leichter nervöse Bewegungen zu vermeiden. 

Wenn Sie dynamisch präsentieren, denken Sie gar nicht daran sich ständig das Haar hinter Ihr Ohr zu stecken oder mit einem Stift in der Hand zu spielen. 

Ihre Präsentation gewinnt an Souveränität. 

Ein sehr effektiver Weg eine erfolgreiche Kommunikation zu gewährleisten, ist Folgende: nehmen sie sich selbst auf, wenn Sie Ihre Präsentation üben. 

Niemand muss die Aufnahme sehen, wenn Sie es nicht mögen, doch oft helfen ein zweites oder drittes Paar Augen.

Analysieren Sie Ihr Verhalten, Ihr Sprechtempo, Ihre Artikulation, Ihre Betonung und Ihre Pausen.

Diese Klemmte gestalten schlussendlich Ihre Präsentation. 

Sie sind äußerst wichtig und dementsprechend werde ich Sie im Folgenden weiter erläutern.

1. Sprechtempo

Das Tempo in dem Sie sprechen ist das wichtigste stilistische Element einer Präsentation. Die Ideale Wortanzahl pro Minute im Rahmen einer Präsentation liegt bei 150-160. 

Doch es ist wichtig dass Sie Ihr Sprechtempo im Verlauf der Präsentation stets variieren, um Monotonie vorzubeugen. 

Bei Fakten, die essenziell für Ihr Thema sind, sollten sie langsamer und betonter sprechen. 

Geschichten können Sie ruhig ein wenig schneller ausbreiten.

2. Lautstärke und Weichheit Ihrer Stimme

Es ist wichtig, dass sie stets klar und deutlich sprechen, doch hüten Sie sich vor einer zu hohen Lautstärke, sie wirkt nicht professionell  und ist ein Anzeichen von Unsicherheit. 

Barrieren Sie, bspw. Nutzten Sie einen weichen Tonfall, wenn Sie persönliche Erlebnisse erzählen.

3. Höhe und Tiefe 

Die Betonung von Wörtern und Sätzen ist sehr wichtig, um besondere Schlagworte hervorzuheben und Fragen von Hauptsätzen zu unterscheiden.

Sie verleiht Ihrer Präsentation Charakter.

4. Pausen

Sie sind ein nützliches Werkzeug, um wichtige Feststellungen und Thesen zu unterstreichen.

Kurze Pausen genügen Häufig. 

Achten Sie darauf die Präsentation nicht künstlich aufzublähen.

Ein wunderbares Beispiel kommunikativen Präsentieren finden sie auf Ted.com

Besonders Bryan Stevenson hat diese Form des öffentlichen Sprechens perfektioniert.

Denken Sie, dass Sie zu schüchtern für eine atemberaubende Präsentation sind?

http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/3512/7-tipps-fur-schuechterne-um-eine-praesentation-oder-rede-zu-halten

Bietet Ihnen genau die richtigen Tipps, extra für introvertierte Menschen ausgerichtet.

4# Neuheiten präsentieren oder neuartig präsentieren

Studien nach sehnt sich der Mensch nach Neuartigem. 

Vom Kindesalter an, will er entdecken und verstehen.

Auch Ihre Zuhörer werden ein gewisses Interesse an Ihrem Thema entwickeln.

Es gilt dieses Interesse, dass mit einer seicht brennenden Flamme vergleichen können, zu schüren, bis es hell und kräftig brennt.

Um eben jene Leidenschaft im Zuhörer zu entwickeln ist es essenziell neue Informationen schlagkräftig zu präsentieren. 

Sie besitzen wesentlich mehr Informationen, als derjenige, der Ihnen seine Aufmerksamkeit schenkt.

Dementsprechend einfach sollte es sein neuartige Erkenntnisse zu offenbaren. 

Doch es steckt noch mehr dahinter.

Sie müssen die wichtigsten Fakten, die eventuell in der Lage sind das bestehende Weltbild des Rezipienten zu verändern, auch in diesem Sinne präsentieren.

Das Stichwort hier lautet Intensität.

Machen Sie es deutlich, wann der Höhepunkt Ihrer Präsentation erreicht ist.

Hierfür sollten sie auf Pausen und Betonungen, sowie ein langsames Sprechtempo zurückgreifen.

Die Wissenschaft hinter der Idee, Neuartiges effektiv zu präsentieren ist simpel und dennoch unglaublich wirkungsvoll.

Das Gehirn der Zuhörenden wird wesentlich stärker durchblutet und in mehr Bereichen stimuliert, wenn es neue Informationen verarbeitet. 

Sie erzeugen Interesse.

Die Flamme lodert kräftig.

Doch es ist wichtig neben wirklich neuen Informationen auch eine unkonventionelle Präsentationsart zu wählen.

Denn besonders wenn derjenige, der Ihnen seine Aufmerksamkeit schenkt häufig Präsentationen anhört, ist er bereits daran gewöhnt neue Dinge im Zuge des Präsentieren zu lernen.

Deswegen sollten Sie darüber nachdenken wie Sie diese Information bereitstellen.

Hierfür gibt es eine einfache und doch brillante Methode: Die Twitter Methode. 

Der Nachrichtendienst Twitter erlaubt maximal 140 Zeichen pro Tweet. 

In der Anzahl der Zeichen liegt der Knackpunkt. 

Formulieren Sie den Kern Ihrer Enthüllung in maximal 140 Zeichen. 

Anschließend pausieren Sie und verdeutlichen durch Gestik und Mimik, die große Bedeutung des eben Gesagten. 

Isolieren Sie die Erkenntnis mit Pausen auf beiden Seiten und legen Sie die These oder den Fakt in langsamen, aber stark betontem Wortlaut, dar.

So können Sie Spannung erzeugen und bereiten den Hörer auf die kommende detailliertere Ausführung des Gesagten vor.

http://www.akademie.de/wissen/vortrag-halten-anleitung-anfaenger

Auch die Akademie führt an, das Sie selbst wissen müssen, worüber sie eigentlich sprechen. 

Und das so genau, dass Sie in der Lage sind, Ihr Thema radikal zu vereinfachen.

So sind Sie in der Lage die Informationen wahrhaft neuartig zu präsentieren. 

5# überraschen Sie mit schockierenden Momenten

Der Höhepunkt Ihrer Präsentation ist dann ein voller Erfolg, wenn die Kiefer des Publikums Reihenweise herunter klappen. 

Einen solchen Moment zu kreieren ist nicht so schwer, wie es scheinbar scheint.

Die zentrale Rolle übernehmen hierbei die Emotionen.

Dementsprechend wichtig ist es auch, dass Sie zunächst Ihre Leidenschaft herausfinden, wie ich Ihnen in Regel Nummer 1 nahe gelegt habe. 

Wenn Sie es schaffen das Publikum auf emotionaler Ebene zu erreichen, indem Sie es mit Inhalten ansprechen, ist Ihr Erfolg in trockenen Tüchern.

Dies gelingt bspw. Wenn Sie die Rolle jedes Menschen in bestimmten Problemen hervorheben.

Z.B. „Ich und Sie, wir alle sind Mörder.“ Dramatische Pause. 

Noch beeindruckender wirkt ein solcher Ausspruch, wenn Sie innfaktisch hinterlegen:

„Weltweit sterben tausende Kinder an Nahrungsmittelmangel. Jedes einzelne Kind, könnte gerettet werden.

Alleine die Lebensmittelproduktion der entwickelten Länder genügt um die gesamte Weltbevölkerung zu ernähren. 

Jeder in Deutschland, verdient im durchschnitt, das 60 Fache eines Nordafrikaners, und doch spendet durchschnittlich jeder weniger als 5% seines jährlichen Verdienstes. 

Wenn alleine die 20 Leute in diesem Raum 10% ihres monatlichen Einkommens spenden würden, würden hunderte Kinder überleben.

Laut dem deutschen Grundgesetz, ist auch die Unterlassung von Hilfe strafbar.

Doch ich wage es noch einen Schritt weiter zu gehen, die Schuld am Massensterben von Kindern, klebt an unseren Händen.

Ich und Sie, wir alle Sind Mörder.“

Erkennen Sie, wie es mir möglich war Sie in einen Zustand der peinlichen Berürtheit zu führen.

Sie haben emotionale Regungen verspürt und sich wahrlich mit dem Thema auseinandergesetzt.

Sie haben die Tiefe und die Reale Bedeutung des gesprochen erkannt. 

In beinahe allen Themen ist es möglich eine solche Intensität zu kreieren.

Die Zuhörer werden an Ihren Lippen hängen und das was Sie sagen, wird Schwere haben und eventuell tatsächlich etwas bewirken.

Vielleicht würde jemand, der einer gelungen Präsentation mit dem von mir angeführten Höhepunkt, tatsächlich spenden und Menschenleben retten.

Ihre Momente, müssen nicht zwangsläufig negativer Natur sein.

Sie können persönlicher oder positiver Art sein. 

Oder auch Beides kombiniert.

Z.B.“Die grüne Energierevolution innerhalb Deutschlands ist wesentlich weiter als Sie es glauben.

Erst letztens, haben Ich meine Schwester besucht, die in dem Themenfeld erneuerbare Energien arbeitet. 

Sie hat mir erklärt, dass es uns gelungen ist, als Volk, den CO2 Gesamtausstoß drastisch zu senken.

Meine Damen und Herren, wir retten das Klima.“

Auch hier erzeugen Sie Emotionen (Stolz, Zufriedenheit, Überraschung)

Anthony Robinson hält eine Präsentation, in welcher er fabelhaft persönliche Erfahrungen auf komplexere Inhalte überträgt und Emotionen erzeugt.

Zu finden auf Ted.com

6# Seien Sie humorvoll

Humor in seine Präsentation zu integrieren, beinhaltet ein gewisses Risiko.

Dementsprechend erfordert es Mut, humorvoll zu sein, wenn Sie unter Leistungsdruck stehen.

Gemeint ist nicht das Erzählen von Witzen.

Es geht viel mehr darum, durch einen aufgelockerten Erzählstil die Spannung im Raum zu lösen.

Das hilft Ihnen sicherer und angenehmer zu präsentieren.

Das wichtigste ist, dass Sie stets sich selbst treu bleiben.

Versuchen Sie nicht Elemente professioneller Sprecher in Ihre Rede zu integrieren.

Wenn Sie authentisch sind und mit einem Schmunzeln in der Stimme vortragen, können Sie sich einer entspannten Atmosphäre gewiss sein.

Es gibt verschiedene Techniken, die diesem Ziel dienlich sind.

Bauen Sie kleine Anekdoten in Form von Nebensätzen ein.

Z.B. „Wir sind vor einigen Jahren aus dem Ruhrpott weggezogen, weil dort die Kriminalitätsrate so stark angestiegen ist. Mein Bruder hatte eine Freundin dort, seit zwei Monaten, es war die Liebe seines Lebens.Er war stinksauer und sagte meinem Vater, ich werde nie wieder so eine Frau finden. Genau genommen war Sie der Grund warum wir weggezogen sind.“ 

Dieses Beispiel ist leicht abgewandelt und stammt aus der Rede Ken Robinsons. 

Der berühmtesten Rede auf Ted.com

Ich habe das Beispiel übersetzt und Teile weggelassen, sowie Teile hinzugefügt.

Es gilt, den Kern dieser Methodik zu entschlüsseln.

Persönliche Geschichten oder Geschichten, die Ihnen berichtet wurden und sich leicht in das Thema einbauen lassen, sind wunderbar geeignet, die Stimmung zu Verbessern und eventuell das Publikum zum Lachen zu bringen.

Wissenschaftlich gesehen ist es ebenfalls sinnvoll, authentischen Humor in Reden zu integrieren.

Menschliche Gehirne reagieren auf Humor mit der Ausschüttung von Glückshormonen und fühlen sich demjenigen, der eben jene hormonelle Reaktion auslöst, zugeneigt.

Weiterhin stärkt eine solche Verbindung zwischen Publikum und Präsentierendem die Sicherheit des Vortragenden.

Auch wenn Humor nicht primär das Ziel Ihrer Vorstellung sein sollte, fungiert er wunderbar als Ausdrucksform, der bisher genannten Regeln.

Seien Sie humorvoll dadurch, dass Sie Geschichten Erzählen, oder über Ihre eventuell etwas abstruse Leidenschaft für das Thema berichten.

nehmen sie Ihr Thema ernst, aber sich selbst nicht zu stark. 

Wir sind alle menschlich und Lachen macht schön.

7# Sorgen Sie dafür, dass die zentrale These Ihres Themas im Gedächtnis bleibt und halten Sie Ihre Präsentation in einem Rahmen von 20 Minuten.

Deine Zentrale These ist das wichtigste Stück deiner Präsentation.

Wenn Sich am nächsten Morgen niemand mehr an das erinnern kann, was Sie ihnen präsentiert haben, haben sie eindeutig Ihre Zeit verschwendet.  

Hilfreich dafür ist die These ebenfalls in unter 140 Buchstaben zu Formulieren und prägnant zu verdeutlichen. 

Besonders geeignet dafür sind Metaphern.

Z.B. „Ich behandele heute folgende Problematik: (140 Buchstaben beginnen jetzt) Selbstfindung in dem Rausch des modernen Großstadtlebens – Oder Romantik Reloaded“

Es ist wesentlich einfacher an einen solchen Ausspruch zu erinnern. 

Auch Vergleiche oder Metaphern, Analogien oder Euphemismen erfüllen den Zweck.

Warum sollte die Präsentation nicht länger als 20 Minuten dauern?

Es hat sich herausgestellt, dass das Gehirn im Verlaufe einer gleichbleibenden Aktivität proportional zur Zeit an Leistung verliert, sofern es nicht außergewöhnlichen Umständen ausgesetzt ist.

Das bedeutet, dass umso länger Die Präsentation dauert, desto schneller verlieren Sie Aufmerksamkeit.

Doch auch die Aufnahmekapazität von neuen Informationen ist begrenzt.

Das Gehirn, kann auf kurze Zeiträume Inhalte in das Kurzzeitgedächtnis aufnehmen, doch wenn Sie zu lange präsentieren, verdängen die einkommenden Informationen, jene die Sie anfänglich präsentiert haben. 

Irgendwann verwischt der Stringenzstreifen der Präsentation und Ihr Vortrag wird als Inkohärent und unzusammenhängend empfunden.

Außerdem gerät Ihr Hauptargument in Gefahr, vergessen zu werden.

Die Leitregel ist also Folgende: Dynamisch und energiegeladen für weniger als 20 Minuten präsentieren und ein rundes Ende finden, dass einprägsam die Eröffnung aufgreift und bestätigt.

8# Multidigital Präsentieren

Stumpfe Textpräsentationen, sind nachgewiesen Aufmerksamkeits-Killer.

Informationen die ausschließlich über den Hörsinn wahrgenommen werden, werden anders im Gehirn gespeichert, als Visuelle Informationen.

Es ist überaus wichtig, dass Sie Ihre wichtigsten Argumente mit Bildern oder Videos hinterlegen. 

So speichert das Gehirn die Aussage im Zusammenhang mit einem Bild ab, deswegen bleibt Sie dauerhaft im Gedächtnis.

Weiterhin verleihen Bilder Ihrer Präsentation einen stärkeren Realitätsbezug. 

Bilder von überschwemmten Gebieten, die mit Daten unterfüttert werden, sind wesentlich berührender als ein Strichpunkt.

Für Powerpoint Präsentationen gilt, nicht mehr als 40 Wörter pro Folie.

Wenn es Ihnen gelingt, alleine mit Ihrer Stimme und Ihrer Gestik und Mimik ein Bild in der Vorstellungskraft Ihres Zuhörers zu malen, haben Sie den heiligen Grahl des öffentlichen Redens gefunden.

Denn dann ist Ihnen die Aufmerksamkeit, die Identifikation und der Respekt des Zuhörers gewiss.

9# Bleiben Sie in der Fahrschiene

Eine letzte, kurze doch außerordentlich wichtige Regel:

Bleiben Sie sich treu.

Wenn Sie merken, dass Ihre Präsentation aufgesetzt wirkt, oder nicht Ihren Vorstellungen entspricht, verändern Sie sie solange, bis Sie sie wohlwollend präsentieren können.

Außerdem müssen Sie an Ihre Fähigkeiten glauben. 

Wenn Sie das erste Wort gesprochen haben, gibt es kein Weg zurück mehr, der nicht peinlich wäre. 

Leben Sie Ihren Vortrag, und leben Sie ihn bis zum Schluss.

Dann werden Sie nicht auf taube Ohren stoßen.

Im Folgenden, noch einige schnelle Tipps um gewöhnliche Anzeichen von Nervosität zu kontrollieren.

1. Hände aus den Taschen, demonstrieren Sie Selbstvertrauen.

2. Falten Sie Ihre Hände vor Ihrem Körper, wenn Sie merken, dass Sie sie nicht kontrollieren können.

3. Sprechen Sie langsam und deutlich um Zwischenlaute und Stottern zu vermeiden.

Sie suchen nach weiteren Möglichkeiten, Ihre Nervosität zu kontrollieren?

http://www.focus.de/finanzen/experten/schmidt/richtig-praesentieren-sieben-tipps-fuer-die-perfekte-praesentation_id_3581981.html

Das Magazin Fokus kann Ihnen definitiv weiterhelfen.

Wenn Sie tatsächlich bis zu dieser Stelle vorgedrungen sind, bedanke ich mich bei Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche Ihnen eine erfolgreiche Präsentation.

Die freundliche Dame und der tote Hund

Das Mysterium der Dame und des toten Hundes

Schweißperlen rannen über die faltige Haut der runzligen Dame. Sie vermischten sich mit einer weißlichen Substanz, die sich ungleichmäßig von ihrem Gesicht abschälte. Ihr Blick war starr auf einen Punkt in kurzer Distanz gerichtet. Die Augen der Dame waren schrecklich geweitet und tränten unverhältnismäßig stark. Sie waren blutunterlaufen. 

Ihr Gesichtsfeld war eingetrübt und alles erschien ihr so unwirklich, als würden die Formen der Materie vor ihren Augen verwischen. Ihre Beine waren schon lange taub. Auch ihren Oberkörper fühlte sie nicht mehr. Doch ihr Kopf rauschte. Es war als würde ein tobender Mahlstrom durch ihn hindurch brausen. Warm und doch gnadenlos. Ihr Schädel pochte.

Sie schlug die Wimpern auf und eine Träne fiel dem Boden entgegen. Sie blickte ihren Hund an. Er lag auf seinen Pfoten und doch hing er an der Decke. Seine Augen waren geschlossen und eine klare Flüssigkeit tropfte aus seinem Maul. Ihre Sicht verschwamm immer stärker. Doch dafür konnte sie sich umso klarer an einige merkwürdige Ereignisse erinnern. 

Die Enkelkinder hatten die Dame besucht. Sie liebte die beiden Racker und sah stets getrost über ihre Streiche hinweg. Dieses Mal hatten sie ihr stolz die neuen Springseile präsentiert, die ein Mann an die Wohnungstür geliefert hatte. Er trug schwarze Klamotten und war von breiter Statur. Ein dichter Bart verhüllte sein Gesicht. Auch seine Augen waren unter einer Sonnenbrille verborgen. Sie erinnerte sich noch vage daran ihren Kindern, aus der Küche zugerufen zu haben, sie sollen die Wohnungstür wieder schließen. Ach sie waren ja so vergesslich. Anschließend hatte sich die Dame zu ihrem täglichen Mittagsschlaf hingelegt. 

Nachdem sie erwacht war, war ihr Hund offensichtlich tot und ihr ging es so überaus seltsam. Weiterhin merkte sie, dass ihre sonst so scharfe Sicht stark eingetrübt war. Danach begann sich ihre Welt zu drehen. Sie blickte noch immer starr auf ihren geliebten Hund. Die Träne, die sich aus ihrem Augenwinkel löste, an ihrer Stirn vorbei fiel und in ihren Haaren verschwand, war eine Träne der Trauer.

Da drang das helle Lachen zweier Kinderstimmen an die Ohren der alten Dame. Ihr Hund öffnete seine schwarzen Augen, trottete auf sie zu und schleckte ihr altes Gesicht ab. Die Dame verstand nichts mehr.

Was ist passiert? Ist die alte Dame endgültig verrückt geworden? Oder steckt möglicherweise eine ganz andere Macht hinter der Wiederauferstehung ihres Hundes? Und wieso ist ihre Sicht so verschwommen?

Ab in die Kommentare mit den Lösungsvorschlägen. 

Erweitere deine Sinne, die Lösung ist einfach und liegt näher als du glaubst.

Eliminiere das Unmögliche, dann ist die Wahrheit das Mögliche, so absurd es auch scheint.“

Das Zitat stammt von einem äußerst cleveren Menschen.

Mir (und eventuell auch Sherlock Holmes) 

Ps: Einer von zehn Hinweisen verbirgt sich in diesem Artikel, der meine Existenz offen legt, so fern ihr ihn zu identifizieren wisst. Möglicherweise ist er nicht wörtlicher Art.